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Dr. Rita Hochwimmer 

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Selektives Beckenbodentraining: Wofür?

Es gibt kaum so viele unterschideliche Übungen und Anleitungen wie im Bereich des Beckenbodens. Die Seerosenblüte öffenen, den Aufzug hochfahren, den Damm hochziehen,  die Peniswurzel verkürzen, den After zuschnüren das sind nur einige wenige der Anleitungen, welche gegeben werden, um eine Anspannung des Beckenbodens zu erreichen. Warum es so viele davon gibt und warum dies wichitg ist lesen Sie hier.

Es ist nicht alles eins

Warum es so viele Möglichkeiten der Anleitung zu einer Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur gibt liegt einerseits an den unterschiedlichen Aufgaben, die die Beckenbodenmuskulatur erfüllt. Sie ist einerseits Haltemuskel, welcher eine große Ausdauerleistung erfüllen muss, andererseits muss sie eine beträchtliche und schnelle Anspannung beispielsweise beim Husten oder Niesen schaffen.

Bei der Geburt muss der Beckenboden einer Frau gegen Widerstand nachgeben, was wieder eine andere Muskelfunktion darstellt. Auch im richtigen Timing bzw. in der richtigen Ausgewogeneheit der einzelnen Muskelanteile kann die Schwierigkeit bei verschiedenen Erkrankungen liegen. Während beispielsweise bei einem Mann nach Prostataoperation besonders 2 der 3 Anteile des Beckenbodens anspannen müssen, welche jedoch keine sehr stark hebende Komponente aufweisen, geht es bei vielen Problemen der Frau gerade darum eine Hebung zu erreichen.

Je nach Problem und Fähigkeit

Aus Studien wissen wir mittlerweile mit welchen Übungsanleitungen wir WAHRSCHEINLICH den bei einer bestimmten Problematik jeweils erwünschten Teil der Beckenbodenmuskulatur erreichen. Aber auch hierbei gibt es individuelle Unterschiede. Weshalb viele TherapeutInnen für die Arbeit Biofeedbackgeräte oder Ultraschall einsetzen.