Physiotherapie bei Genitalprolaps

Physiotherapie bei Senkungsbeschwerden (Genitalprolaps) hat als Ziel die Effizienz des Beckenbodens zu verbessern. Hilfsmittel zur Erhebung des Status Quo sind vaginale Palpation, Miktionsprotokoll, Beurteilung von Haltung und Aufrichtung. Die erhobenen Befunde bestimmen die weitere Therapie.

In Ihrem Vortrag zum Thema Physiotherapie bei Genitalprolaps bei der 26. Jahrestagung der MKÖ macht Christine Stelzhammer darauf aufmerksam, dass Physiotherapie bei Genitalprolaps in internationalen Guidlines eine Level 1 Evidence besitzt, also erwiesenermassen hilfreich ist. Weiters nennt sie Ziele, Assessments und Inhalte der Physiotherapie.

Ziele der Physiotherapie bei Senkungsbeschwerden

Die Ziele bestehen in der strukturellen Verbesserung, der Kraft und Effizienz des Beckenbodens. Ziel ist eine Verkleinerung der Öffnung, durch die die Organe sich absenken. Die Patientinnen müssen lernen ihren Beckenboden vor und während einer Erhöhung des intra abdominellen Drucks zu aktivieren.

Assessments in der Physiotherapie bei Genitalprolaps

Eine genaue Befragung zu den Symptomen (Anamnese), die Vaginale Palpation, bei der die Muskelkraft des Beckenbodens beurteilt wird, ein Miktionsprotokoll, welches Aufschluss über eine eventuell bestehende Inkontinenz gibt, der Pop-Q State, als Beurteilung des Schweregrads der Senkung sowie die Beurteilung der Entspannungsfähigkeit des Beckenbodens, Haltung und die Aufrichtung zählen zu den von der PhysiotherapeutIn erhobenen Befunden und bestimmen das weitere Vorgehen in der Therapie.

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