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Dr. Rita Hochwimmer 

Praxis am Tigerpark

Lerchengasse 21/7

1080 Wien

 

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Konservative Therapie der Rektozele

Bei der Rektozele handelt es sich um ein Absinken der Hinterwand der Vagina. Symptome so einer Aussackung sind inkomplette Darmentleerung, Blockierungsgefühl und starkes Pressen bei der Darmentleerung. Von einer Rektozele betroffen sind zumeist Frauen, die Kinder geboren haben. Mit der Rektozele verbunden ist häufig eine Beckenbodensenkung die mit einem schwachen Beckenboden einher geht.

Beckenboden stärken

Oftmals findet sich bei Patientinnen mit Rektozele ein stark geschwächter Beckenboden, der jedoch bei der Darmentleerung eine Rolle spielt und diese positiv beeinflussen kann. Deshalb zeigt bei Rektozele Patientinnen oftmals ein Beckenbodentraining sehr gute Erfolge.

Biofeedback und Elektrostimulation

Durch den ständigen Druck von oben auf den Beckenboden kommt es häufig vor, dass Patientinnen mit Rektozele ihren Beckenboden gar nicht mehr anspannen können. Ist dies der Fall kann mit Hilfe von Elektrostimmulation die Muskelfunktion verbessert werden, so dass dann eine willentliche Anspannung wieder möglich wird.

Biofeedback bei paradoxer Puborectaliskontraktion

Studien zeigen, dass fast die Hälfte der Frauen, die von einer Rektozele betroffen sind einen bestimmten Beckenbodenmuskel anspannen statt zu entspannen. Diesen Patientinnen kann mittels der Verwendung eines Biofeedbackgeräts geholfen werden, diese Entspannung wieder zu lernen.

Operative Methoden erst bei Versagen der Physiotherapie

Ebenfalls aus Studien geht hervor, dass bei Vorliegen einer paradoxen Puborectaliskontraktion, die gemeinsam mit einer Rektozele auftritt, die Erfolgsrate der diversen Operationsmethoden nicht sehr hoch ist. Deshalb sollte immer erst zumindest 3-6 Monate intensiv trainiert werden, bevor eine Operation erwogen wird.