So erreichen Sie mich:

 

Dr. Rita Hochwimmer 

Praxis am Tigerpark

Lerchengasse 21/7

1080 Wien

Tel: 0699 818 22 386

 

Ich bitte um Verständnis, dass ich in meiner Karenzzeit telefonisch nur für Personen, die bereits meine Patientinnen sind/waren und nur in sehr dringenden Fällen zur Verfügung stehen kann. Bitte wenden Sie sich in allen anderen Fällen an die angegebenen Vertretungen!

 

5 Irrtümer zum Thema Harninkontinenz

Es gibt zahlreiche Irrtümer, die Menschen daran hindern, eine effektive Therapie gegen ihre Harninkontinenz durchzuführen. Dazu zählt der Glaube Harninkontinenz sei ein Schicksal (des Alters) gegen das man  nichts tun könne, falsche Übungen sind im Umlauf und  falsches Trink-  und Entleerungsverhalten führt zur Dranginkontinenz  Erfahren Sie hier, was die 5 häufigsten Irrtümer sind und was wirklich stimmt.

1. Inkontinenz betrifft nur alte Menschen.

Nein. Infolge von Geburtsverletzungen sind häufig auch junge Frauen von ungewolltem Harnabgang betroffen. Operationen im kleinen Becken, neurologische Erkrankungen (z.B. MS) sowie Tumorerkrankungen können unabhängig von Alter und Geschlecht Gründe für Harninkontinenz  sein.

2. Einmal inkontinent, immer inkontinent.

Nein. Je nach Ursache des Harnverlustes kann entweder durch medikamentöse Therapie, Beckenbodentraining oder auch durch eine Operation der ungewollte Harnabgang unterbunden werden.

3. Pipi-Stopp trainiert den Beckenboden.

Nein. Das Harnlassen ist ein komplizierter Ablauf, der vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird. Dabei entspannen sich sowohl der innere als auch der äußere Blasenschließmuskel. Beim Pipi-Stopp hingegen wird der äußere Schließmuskel geschlossen während der innere geöffnet ist. Dieses erzwungene Gegeneinander-Arbeiten der beiden Schließmuskeln kann zu einer Störung des Steuerungsvorgangs führen. Weiters kann das plötzliche Anhalten und Aufstauen des Harns zu einer Schädigung der Harnröhre führen.

4. Häufige Blasenentleerung hilft gegen ungewollten Harnverlust.

Nein. Im Gegenteil. Durch häufige Blasenentleerung wird die mögliche Füllmenge der Blase geringer.  Zudem wird der Schließmuskel schwächer, so dass sich das Problem verschlimmert. Die Entwicklung einer so genannten Dranginkontinenz ist die Folge. Blasentraining ist hier wichtig!

5. Die Einschränkung der Trinkmenge hilft gegen ungewollten Harnverlust.

Nein. Wird die Trinkmenge reduziert, konzentriert sich der Harn in der Blase. Durch den konzentrierten Harn wird die Blasenwand gereizt, was den Harndrang verschlimmert.