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Dr. Rita Hochwimmer 

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Was tun bei Harninkontinenz nach Prostataentfernung (Prostatektomie)?

Viele Männer leiden an Inkontinenz nach Prostatektomie. Häufig sind die Beschwerden vormittags besser und verschlimmern sich im Verlauf des Tages. „Es rinnt“ dann. Manche Patienten leiden vor allem an Harnverlust während des Gehens.

Da bei Prostataentfernung der innere Blasenschließmuskel verletzt bzw. ganz entfernt wird, muss danach der äußere Schließmuskel dessen Funktion erfüllen. Man(n) muss nun willentlich steuern, was früher automatisch war. Falls Sie nach Prostataentfernung an Inkontinenz leiden, sollten Sie ein spezielles Beckenbodentraining (Sphinktertraining) machen, bei dem Sie lernen Ihren äußeren Schließmuskel anzusteuern und diesen sukzessive kräftigen. Auch die Behandlung mit Elektrostimulation könnte Ihnen helfen.

Darüber hinaus gibt es operative Verfahren, bei denen eine Art Pumpe implantiert wird. Frage Sie Ihren Arzt! Erkundigen Sie sich immer auch nach der Haltbarkeit der Operationsmethode, da viele Operationen nur für begrenzte Zeit das Problem lösen!


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