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Dr. Rita Hochwimmer 

Praxis am Tigerpark

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Scheidensenkung: Hilfe, ich spüre eine Vorwölbung

Symptome und Therapie bei Scheidensenkung

Eine Vorwölbung aus der Scheide ist ein typisches Symptom einer Scheidensenkung. Dabei wölbt sich eine Scheidenwand in die Scheide vor. Wenn es sich um die vordere Scheidenwand handelt, können auch Symptome wie Harninkontinenz, aber auch eine erschwerte Entleerung der Blase auftreten. Betroffene Frauen berichten von einem dünner werden des Harnstrahls sowie von einem Gefühl der unvollständigen Entleerung. Stutzig sollten Sie werden, wenn Sie Schwierigkeiten haben die Blase zu entleeren und an Harnwegsinfekten leiden. Bitte konsultieren Sie einen Facharzt! Möglicherweise sammelt sich Restharn in Ihrer Blase. 

Diagnose stellt der Arzt

Die Diagose einer Scheidensenkung stellt der Facharzt für Gynäkologie bzw. der Urogynäkologe.  Der Schweregrad der Senkung bestimmt das weitere therapeutische Vorgehen. Da die Senkung generell keinen gefährlichen Zustand darstellt, beginnt man meist auch vor einer möglicherweise notwendigen Operation mit einem Beckenbodentraining, da der betreffende Beckenboden jedenfalls einer Stärkung bedarf. Leider ist andernfalls der Operationserfolg häufig nicht von langer Dauer. Bitte also auch bei notwendiger Operation den Beckenboden zu trainieren! 

Beckenbodentraining  gegen Scheidensenkung

Zieht der Gynäkologe zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Operation in Betracht, wird er zur Minimierung des Druck- und Fremdkörpergefühls möglicherweise ein Pessar anpassen. (Es ist davon abzuraten, ein solches auf eigene Faust zu erwerben, da man sich mit einem nicht genau passenden Pessar durch Druckstellen und unsachgemäßen Gebrauch verletzen kann.) Die Patientin sollte zudem mit einem intensiven Beckenbodentraining beginnen, da ein solches die Senkung wirkungsvoll bekämpft. Am besten funktioniert ein solches in Abhängigkeit des Kraftgrads des jeweiligen Beckenbodens. Deshalb bestimmt die spezialisierte  Physiotherapeutin den individuellen Kraftgrad der Patientin mittels vaginaler Tastuntersuchung. Zusätzlich kann sie den Grad der Beckenboden Hebung mittels Ultraschall untersuchen. Danach kann ein individuelles Training mit einem Elektrostimulationsgerät, mit Übungen oder einem Biofeedback Verfahren in Einzel- oder Gruppentraining begonnen werden. Internationale Richtlinien sehen bei Senkungsbeschwerden ein intensives Training mit einer Dauer von sechs Monaten vor.