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Blasenfunktionsstörungen im Wochenbett

Im Wochenbett kann es zu Blasenfunktionsstörungen kommen. Diese reichen von der gänzlichen Unfähigkeit die gefüllte Blase zu entleeren über Restharnbildung zu abgeschwächtem Harnstrahl. Die mögliche Therapie besteht darin die Blase nach der Uhr zu entleeren bis hin zum Setzen eines Dauerkatheters.

Beim Vortrag "Blasenfunktionsstörungen im Wochenbett" bei der 26ten Jahrestagung der MKÖ wurde von der Gynäkologin Dr. Marianne Koch die Wichtigkeit der Kontrolle der Blasenfunktion in den Stunden nach der Geburt hervorgehoben.

Im Wochenbett kommt es häufig vor, dass Frauen unter Blasenfunktionsstörungen leiden. Dabei kann die Blase entweder gar nicht entleert werden, oder nur unvollständig.

Diagnostiziert wird eine solche Blasenfunktionsstörung mit Hilfe eines Ultraschalls der Blase. Dabei kann die Ärztin/der Arzt sehen, ob die Blase gefüllt ist, diese Füllung jedoch nicht bemerkt wird oder ob beispielsweise ein Restharn nach bereits erfolgter Entleerung bleibt.

Je nach Ausprägung der Blasenfunktionsstörung besteht die Therapie darin die Blase regelmäßig, nach der Uhr alle paar Stunden zu entleeren, in Kälteapplikationen, der Verabreichung von Schmerzmitteln, dem einmaligen setzen eines Katheters oder der Anlage eines Dauerkatheters.

Da es sich bei der Blase um einen Muskel handelt, der falls überdehnt dauerhaft geschädigt wird, wird das zuständige Fachpersonal, auch wenn Sie unmittelbar nach der Geburt keinen Harndrang verspüren, darauf achten, dass Sie Ihre Blase innerhalb der ersten Stunden nach der Geburt entleeren. Falls dies nicht gelingt, oder Sie das Gefühl der unvollständigen Entleerung haben, sollten Sie dies einer Ärztin/einem Arzt mitteilen.

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