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Bericht 1. Wiener Kontinenzstammtisch der MKÖ

Auf dieser "Minitagung" der MKÖ sprachen Prof. Max Wunderlich über Rektumprolaps, der Physiotherapeut Markus Martin über Physiotherapie vor radikaler Prostatektomie und Prof. Hanzal über weibliche Harninkontinenz.

Zugegeben, der Titel klingt seltsam. Tatsächlich handelte es sich beim ersten Wiener Kontinenzstammtisch der MKÖ (Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreichs) um keinen Stammtisch, sondern eine kleine Fachtagung von Ärzten, KontinenzberaterInnen, PflegerInnen und Physiotherapeutinnen. Hier ein kurzer Bericht zu den Referaten.

In seinem sehr unterhaltsamen Vortrag zu Rektumprolaps - die perinealen Operationen hat Prof. Wunderlich die perinealen OP-Verfahren miteinander verglichen was die Kontinenzrate und Rezitivhäufigkeit betrifft.

Meine persönliche Take-Home Message: Falls eine solche OP ansteht sollte man den Arzt danach fragen, wie wahrscheinlich das Wiederauftreten der Symptome bei der von ihm geplanten OP-Methode ist und wie hoch die Kontinenzrate danach ist.

Der Physiotherapeut Markus Martin hat für seinen Vortrag die medizinische Forschung zum Thema Physiotherapie VOR radikaler Prostatektomie durchforstet. Da die Studiendesigns sehr unterschiedlich waren, kann man die Ergebnisse leider kaum miteinander vergleichen. Einleuchtend scheint aber Folgendes: Es ist leichter den intakten Muskel vor einer OP anzusteuern, als dies danach unter Schmerzen zu erlernen. Da viele Männer ihren Beckenboden bis nach der OP noch nie (!) bewusst angesteuert haben, würde es Sinn machen dies schon vor der Operation zu trainieren.

Univ. Prof. Hanzal hat in seinem Vortrag Ist Inkontinenz wirklich weiblich? einige wie er es nannte "Geschichten erzählt". In seinem Anfangsstatement machte er lange Geburtsverläufe für das Entstehen von postpartaler Inkontinenz verantwortlich. Im Laufe des Vortrags lernen wir, dass die drei wichtigsten Hilfsmittel des Geburtshelfers: die Uhr, die Blutdruckmanschette und dann erst die Hände sind. Interessant! Und was mich als Physiotherapeutin natürlich freut: Da Beckenbodentraining ein Muskeltraining ist, darf es anstrengend sein, sonst kann es nicht helfen!

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